Sparen im Haushalt – Teil 1

„Alles wird teurer“
„Es wird einem ja nichts geschenkt“
„Wovon soll ich das denn bezahlen?“

Das sind ein paar Aussagen, die wir alle schon gehört, vielleicht auch selbst gemacht haben.

Und ja, auch ich habe oft diesen Eindruck, dass am Ende des Geldes immer mehr Monat übrig ist.
Wobei dieser Eindruck nicht unbedingt richtig sein muss – denn bei genauerem Hinsehen stelle ich dann fest, dass doch wieder der eine oder andere Artikel im Einkaufskorb gelandet ist, der nicht wirklich nötig war.

Sparen im Haushalt, im täglichen Bedarf, klingt häufig nach „sich einschränken müssen“ oder „auf vieles verzichten müssen“.
Doch ist das wirklich so?

Mein heutiges Beispiel zeigt, dass Sparen nicht zwingend mit Verzicht zu tun haben muss.

Wir backen unser Brot selbst. Üblicherweise schneide ich dann nach 2 Tagen das Brot komplett auf und friere es portionsweise ein.
Und doch gibt es auch bei uns Brotscheiben, die liegen bleiben … und die dann niemand mehr essen mag.
Wegwerfen kommt nicht in Frage …
… denn wir benötigen bei unseren „Familienrezepten“ immer wieder Semmelbrösel.

Natürlich kann ich diese Semmelbrösel kaufen – eine Packung im Supermarkt kostet nicht viel.
Nur … muss das sein?
Ich meine nein … hier fängt für mich das Sparen an.

semmelbroesel-selbst-gemacht

Ich bewahre Brot, das „irgendwie liegen geblieben ist“ in einem (offenen) Kunststoff-Sieb auf, damit es richtig durchtrocknen kann und nicht anfängt zu schimmeln.
Wenn dieses Sieb gefüllt und auch das zuletzt hineingelegte Brot trocken ist, nehme ich unsere Küchenmaschine mit der Raspelscheibe heraus – und das Brot wird zu Semmelbröseln zermahlen.
In luftdichten Behältern verpackt kann ich die Semmelbrösel noch einige Wochen aufbewahren – meist sind die Dosen jedoch schnell wieder leer … schließlich schmeckt ein „Falsches Schnitzel“ zwischendurch lecker.