Sparen im Haushalt – Teil 3

In wieviel Familien wurde bzw. wird heute noch an jedem Wochenende mindestens ein Kuchen gebacken?
Meine Oma zum Beispiel war „Meisterin“ im Herstellen von Hefeteig, sie hat ihn noch ganz und gar von Hand geschlagen.
Puh … wenn ich daran nur denke, tut mir der Arm weh 😉
Aber sie stand jeden Freitag nachmittag in der Küche und bereitete ein Blech Apfelkuchen mit Streuseln zu … oder auch Pflaumen, wenn eben Pflaumenzeit war.
Mmhhh – lecker!

Irgendwann hat sie dann Backmischungen entdeckt – und so gab es nicht nur Apfelstreusel, sondern auch häufig Gewürzkuchen, Zitronenkuchen oder Marmorkuchen.
Im Backbuch sind die Rezepte dazu bei den „Rührteigen“ zu finden, hergestellt mit Backpulver.

Sicher – Backmischungen sparen viel Zeit: Packung öffnen, noch die eine oder andere Zutat dazugeben (meist Butter, Eier und Milch), durchrühren und dann ist der Kuchen auch schon fast fertig.
Beinahe ideal … wenn da nicht …

… ja, wenn da nicht immer wieder Zutaten in der Inhaltsliste der Backmischungen auftauchen würden, die entweder Zungenbrecher sind und fast schon ein Chemiestudium für das Verständnis erfordern oder aber ein Stirnrunzeln hervorrufen, weil nicht klar wird, was diese Zutat in einer Backmischung zu suchen hat.

Auch ich würde ja ab und zu gern zu Backmischungen greifen … nur … die gängigen Backmischungen enthalten Weizenmehl :( sind also nichts für uns.

Wieder einmal war es ein Bild bei pinterest, das mir klar machte, dass ich einfach nur selbst tätig werden muss.

Der erste Schritt: Einen Kuchen finden, der uns allen schmeckt und den wir immer wieder gern backen. Mit Dinkelmehl – das hatten wir schon ausprobiert, da gibts keinen Unterschied zu Weizenmehl.
Kuchen gefunden – der Tassen-Schoko-Kuchen (Original-Rezept hier) wurde zum Versuchsobjekt.

tassen-schoko-kuchen-01

Der zweite Schritt: Versuchsstadium – wie verhält sich alles, wenn ich erst die trockenen Zutaten miteinander vermische und danach Eier, Öl und Wasser dazugebe?
Erfolgsmeldung: Der Kuchen gelingt, es gibt keinen Unterschied zu den anderen Malen, als wir den Kuchen gebacken haben.

Der dritte Schritt: Backmischung herstellen … vor allem ein luftdicht verschließbares Gefäß finden, in das die gesamte Menge Trockenzutaten hineinpasst.
Bei der im Rezept angegebenen Tassengröße benötige ich ein Gefäß mit ca. 1000 ml Volumen … gut, dass frau nicht jedes leere Konservenglas zum Recycling gibt :-)
Wer jedoch gern mehrere Backmischungen auf einmal herstellen und dann aufbewahren möchte, ist allerdings mit wiederverschließbaren Gefrierbeuteln sicher besser dran, Gläser in der Größe von ca 1 l Inhalt nehmen schon viel Platz weg.

tassen-schoko-kuchen-02

Im Glas mit einem schönen Etikett für die Handhabung ist die Backmischung jedoch auch ein hübsches Mitbringsel bei einer spontanen Einladung oder als kleines Dankeschön .
Etiketten zum kostenfreien Download gibt es zum Beispiel hier oder auch hier. Du kannst  sie mit einem (kostenfreien) Grafikprogramm auch selbst erstellen.

Und nun hat mich das Backmischungs-Fieber gepackt 😉 … da gibt es ganz sicher noch einige Möglichkeiten, Zeit zu sparen …

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